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Je nach Eignung, geforderter Sehkorrektion und individuellen Tragewünschen gibt es Kontaktlinsen in unterschiedlichster Ausführung. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen formstabilen und weichen Typen.


Formstabile (harte) Kontaktlinsen
Der Ausdruck „harte Kontaktslinse“ hat schon so manchen Interessenten zuerst zurück schrecken lassen. Etwas „hartes“ im Auge zu haben ist schwer vorstellbar.
Die ursprünglich „harte Kontaktlinse“ wurde aus sehr robustem Plexiglas hergestellt, sie war recht starr und unbeweglich und konnte nur stundenweise getragen werden. Die weiterentwicklte Linse besteht nun aus einer Mischung von unterschiedlichen, hochwertigen Kunststoffen, welche eine wesentlich größere Flexibilität und Sauerstoffdurchlässigkeit gewährleisten. Der Tragekomfort wurde hervorragend optimiert! Aus der „harten“ wurde die „formstabile“ Kontaktlinse.
Formstabile Kontaktlinsen gibt es nicht als Tages- oder Monatslinse, sondern sie wird speziell für den Träger von Jahreslinse angefertigt. Bei richtiger Anpassung ist ganztägiges Tragen kein Problem. Die Lebensdauer dieser Kontaktlinsen kann bei guter Pflege mehrere Jahre betragen. Ihre Festigkeit bedingt vom Auge her anfänglich eine gewisse Angewöhnung.


Weiche Kontaktlinsen
Weiche Kontaktlinsen werden aus verschiedenen Kunststoffmaterialien hergestellt, die eine hohe Wasserspeicher-Kapazität besitzen. Durch die Flüssigkeitsaufnahme bleiben diese Linsen weich und anschmiegsam.
Die Anpassung an verschiedene Hornhautformen ist für die flexible, weiche Kontaktlinse kein Problem. Das Fremdkörpergefühl wird hierdurch wesentlich abgeschwächt, wodurch sich ein spontaner Tragekomfort einstellen kann. Die Eingewöhnungszeit liegt hier bei ca. 2 Tagen.